Beauceron (gesprochen Bosseron) 1889 wurde der erste Rassestandard erstellt. (FCI - Standard Nr. 44  / 26. 01. 2007 / D)  Die Hauptverbreitung der Rasse liegt in der Beauce, ein Landstrich etwa 200 km südwestlich von Paris und in einem Gebiet entlang der belgischen Grenze. Der Beauceron ist ein größerer Gebrauchshund. Als besonderes Merkmal gelten die doppelten Afterkrallen, die bei Unkundigen oft Erstaunen auslösen. Das Haar ist kräftig und kurz, dick, festanliegend, 3–4 cm lang in Schwarz mit lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen. Die Ohren sind halbstehend oder hängend und sollten nicht am Kopf anliegen. Der Halter sollte viel Hundeverstand, Konsequenz und Einfühlungsvermögen aufbringen. Eine harte Hand verträgt er nicht. Er braucht unbedingt viel Beschäftigung, wie zum Beispiel alle Arten von Hundesport. Berger de Beauce sind sehr intelligente Hunde und sie hängen in Treue an ihrem Herrn. Es gefällt dem Beauceron, Aufgaben für sein Herrchen zu erledigen. Voraussetzung ist hierbei allerdings, dass der Hund den Herren als Rudelführer anerkennt. Insgesamt läßt sich der Charakter zusammenfassen: treu, nervenstark, selbstsicher, liebebedürftig, hart im Nehmen. Er wird als Hüte-, Wach- und Schutzhund eingesetzt. Als Familienhund ist er geeignet, wenn man seine Herkunft beachtet. Tiere aus einer guten Arbeitslinie haben eine hohe Arbeitsfreude und einen ausgeglichenen Beute- und Arbeitstrieb. Die gute Führigkeit und die Belastbarkeit machen ihn zu einem guten Fährtenhund, durch seine Lauffreude ist er auch zum Sanitätshund geeignet. Wir können hier sagen wie sich unsere Hündin zeigt: Maily ist eine muskulöse  kraftvolle Hündin mit federndem  Gang. Sie ist treu ergeben,  schlau, sehr arbeitsfreudig und  ausdauernd, absolut kinderlieb  und ein bisschen positiv  verrückt. Konsequenz ist wichtig,  Härte verträgt sie nicht. Nur  Fremde verbellt sie, d.h. ein  beliebter Hund bei den  Nachbarn.